Quarzwerke Geologie/Lagerstätten
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Geologie/Lagerstätten

Quarzsandvorkommen mit hohem Reinheitsgrad haben sich vorwiegend im Tertiär und in der Kreidezeit gebildet. Die Chatt-Sande des Oligozän, auch Linzer Sande bzw. Melker Sande genannt, bilden die älteste und tiefste Ablagerung der Molasse.
In dem südlich des Böhmischen Massivs gelegenen Tertiärbecken finden sich Ablagerungen dieser Sande in großer Mächtigkeit, die an den Ufern des ehemaligen Meeres an die Oberfläche traten.

Heute sind die Linzer/Melker Sande mit einer durchschnittlich 10 m mächtigen Abraumschicht überdeckt. Diese besteht aus geringen Mengen quartären Kieses und Löss-Lehm-Schichten.

Mit einem gesicherten Lagerstättenvorrat von ca. 75 Mio. Tonnen gehört das Melker Quarzsandvorkommen zu den größten Österreichs.
Die mittlere gewinnbare Quarzsandmächtigkeit liegt bei 25 m.

Der Abbau des Quarzsandes erfolgt im Tagebau. Er wird mit Löffelbaggern auf verschiedenen Trassen gewonnen und per Lastwagen zu den nahegelegenen Aufbereitungswerken transportiert.

Der Kornaufbau sowie die chemischen Zusammensetzungen der Linzer/Melker-Sandvorkommen ist sehr different und bedingt eine intensive Aufbereitung, um marktgerechte Produkte zu erzeugen.

 

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